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CBD Gegen Epilepsie: Erfahrungen, Dosierung & Kaufen 2022

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Aktualisiert am - Geschrieben von
Medizinisch geprüft von Kharmouche, H., MD

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Behandlung von Epilepsie mit CBD

Die wiederkehrenden Anfälle der Epilepsie sind eine große Belastung für die Betroffenen. Kurze unauffällige Anfälle bis hin zu langen, heftigen Schüttelattacken gefährden die Betroffenen und ihr Umfeld, zum Beispiel durch Brüche oder Unfälle. Der Alltag kann massiv eingeschränkt werden und doch kann die moderne Medizin nicht allen Patienten helfen. Wir ergründen die Wirkung von CBD gegen Epilepsie und fassen die vielversprechende Forschungslage zusammen.

Schätzungsweise leben etwas 50 Millionen Menschen weltweit[1] mit Epilepsie. Die meisten Fälle, circa 80 %, werden in Entwicklungsländern verortet[2]. Davon sterben jährlich über 100.000 Menschen[3], oft weniger durch die Anfälle direkt, als durch dadurch ausgelöste Unfälle und Komplikationen. Zusätzlich wird das Leben der Betroffenen durch mehr oder weniger starke Stigmatisierung belastet, abhängig vom Umfeld. Glücklicherweise kann den Betroffenen meist, jedoch leider nicht immer, geholfen werden.

Etwa 70 % der Betroffenen[4] erfahren Linderung durch Medikamente. Für die 30 % der Fälle, in welchen Medikamente nicht ansprechen, werden häufig eine Ernährungsumstellung, Operationen oder sogenannte Neurostimulation in Betracht gezogen. Auch wenn nicht alle Fälle lebenslang sind und einige Betroffene die Medikation mit der Zeit reduzieren können, so ist ein kleinerer Teil der Betroffenen lebenslang auf Medikamente angewiesen. Im schlimmsten Fall sprechen Betroffenen selbst dann nicht auf die Behandlung an, wenn zwei oder drei Medikamente parallel verabreicht werden.

CBD gilt für Epilepsie und besonders in diesen Fällen mit Komplikationen als vielversprechend und wirksam. Der Einsatz von CBD gegen Epilepsie ist der erste Fall, in welchem Cannabidiol von den Kontrollbehörden in den USA und Europa als Medikament zugelassen wurde. Ein Überblick.

Wie gut eignet sich Cannabis zur Epilepsie-Therapie?

Cannabis mit seinen Cannabinoiden ist exzellent, um Epilepsie zu behandeln. Mit der Zulassung von Epidiolex in den USA und unter dem Namen Epydiolex in Europa wurde zum ersten Mal ein Medikament zugelassen, das ausschließlich CBD enthält. In der Vergangenheit wurden entweder rein THC-haltige Präparate oder Mischungen zugelassen. Das hat den Nachteil von stärkeren Nebenwirkungen und einer psychoaktiven Wirkung durch das THC, was den Alltag der Betroffenen erschweren kann. CBD alleine besitzt keine psychoaktive Wirkung und macht nicht high, ist demzufolge verträglicher und universeller einsetzbar.

Neben der Voraussetzung, dass CBD gegen Epilepsie wirkt, was durch ausreichend klinische Studien belegt wurde, gibt es drei Punkte, die für CBD gegen Epilepsie sprechen.

  1. Der Einsatz in Entwicklungsländern, für Menschen mit schlechter medizinischer Versorgung und Infrastruktur
  2. Für den Teil der Patienten, bei denen herkömmliche Medikamente nicht weiterhelfen
  3. CBD hat ein sehr positives Risikoprofil und kann Nebenwirkungen durch jahrelange Medikamenteneinnahme reduzieren.

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Die 5 besten CBD Öl gegen Epilepsie im Vergleich 2022

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Zusammenfassung

Swiss FX bietet mit dem eigenen CBD Öl gute Voraussetzungen für eine Behandlung: das Öl wurde regional und unter biologischen Bedingungen angebaut und wird zudem regelmäßig auf seine Qualität kontrolliert. Zudem enthält es verschiedene Pflanzenstoffe, die synergistisch eine bessere Wirkung gegen Epilepsie entfalten könnten.

  • Vollspektrum Wirkung
  • Gute Qualitätskontrollen
  • Verschiedene Konzentrationen zur Auswahl
  • Kein Medikament

Für kaum eine andere Anwendung gibt es so gute Belege für die Wirkung von CBD. Gekrönt wurde diese Erkenntnis der Wirkung von CBD gegen Epilepsie durch die Zulassung eines rein CBD-haltigen Medikaments in den USA und Deutschland. Bislang ist es häufig so, dass Präparate für viele Erkrankungen THC und CBD enthalten, um wirksam zu sein, und daher auch verschreibungspflichtig sind. Mit dem CBD Öl von Swiss FX könnten Sie tatsächlich nur mit CBD gegen Epilepsie vorgehen.

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Zusammenfassung

Wie Sie sehen, ist sich die Forschung noch nicht einig, inwiefern Vollspektrum-Extrakte einen Vor- oder Nachteil im Vergleich zu Isolaten bieten. Daher tun Sie gut daran, das Vollspektrum-Extrakt behutsam anzugehen und langsam zu steigern und die Wirkung mit anderen CBD Ölen zu vergleichen.

  • Vollspektrum oder Isolat
  • Beide Wirkungsweisen möglich
  • Wirkung gegen Epilepsie
  • Kein Bio-CBD

Nordic Oil wurde in der Vergangenheit für den guten Kundenservice ausgezeichnet, den Sie in mehreren Sprachen rund um die Uhr telefonisch, per Messenger oder per E-Mail erreichen können. Aber auch sonst ist Nordic Oil ein guter Kandidat für CBD Öl gegen Epilepsie. Das Sortiment ist groß und Sie können aus einem Sortiment mit Voll-, Breit- oder Isolat-Öl wählen.

In der medikamentösen Behandlung von Epilepsie mit CBD kommen meist Arzneimittel zum Einsatz, die einzig ein CBD Isolat enthalten. Das macht das ganze überschaubarer, bietet jedoch nicht immer die beste Wirkung und kann mitunter mehr Nebenwirkungen haben, als Präparate, die ein ausgeglichenes Wirkstoffprofil an Cannabinoiden und Terpenen mitbringen.

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Zusammenfassung

Egal ob Sie das erste Mal CBD nehmen wollen oder geübt sind, sprechen Sie die Einnahme von Naturecan CBD Öl gegen Epilepsie am besten mit Ihrem Arzt ab. Es ist bekannt, dass CBD gegen Epilepsie helfen kann oder die Wirkung herkömmlicher Medikamente verbessern kann. Es besteht aber ein großes Risiko für unerwartete Wechselwirkungen mit solchen Medikamenten, die Sie parallel einnehmen.

  • Sehr vertrauenswürdig
  • Gutes Qualitätsmanagement
  • Engagement für Mensch und Umwelt
  • Wechselwirkungen mit Medis

Naturecan CBD wird seiner Rolle als Marktführer gerecht. Das Unternehmen zeigt auf ganzer Linie, dass es an der Gestaltung der Zukunft mitwirken möchte. Naturecan bringt sich beispielsweise aktiv in die Novel Food Zulassung ein und kämpft für eine Anerkennung von CBD als Nahrungsmittel – so dass es zukünftig noch einfacher ist, es zu verarbeiten, es zu kontrollieren und es zu verkaufen.

Kandidaten für die Behandlung von Epilepsie mit CBD sind die Naturecan CBD Öle, die bis zu einer Konzentration von 40 % gehen, allemal. Aus Erfahrungsberichten ist bekannt, dass manche Betroffene eine höhere Dosis bevorzugen. Sollten Sie jedoch Anfänger sein und keine Übung mit CBD haben, fangen Sie am besten mit einer niedrigen Dosierung an.

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Zusammenfassung

Das CBD Vital Naturextrakt könnten Sie alleine oder zur begleitenden Wirkung einsetzen. Sprechen Sie den Einsatz aber in jedem Fall mit Ihrem Arzt ab, besonders wenn Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen.

  • Gutes Spektrum
  • Einsatz gegen Epilepsie
  • CBD wirkt gegen Anfallshäufigkeit
  • Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

CBD Vital ist das Unternehmen aus Österreich, das den DACH-Raum in Sachen CBD ziemlich gut im Griff hat. Knapp 30.00 Bewertungen auf seriösen Webseiten belegen diese Entwicklung. Grund dafür ist das sympathische, natürliche Branding der Firma, die qualitativ hochwertigen Vollspektrum Öle und das breite Sortiment, das es Leuten mit unterschiedlichsten Beschwerden und Vorlieben einfach macht, die passende Konzentration oder den passenden Geschmack zu finden.

Besonders das kaltgepresste CBD-Öl ist eine Rarität auf dem CBD Markt und könnte Ihnen besonders gut bei der Behandlung Ihrer Symptome helfen. Denn: je mehr Pflanzenstoffe enthalten sind, desto größer ist das Potenzial auf einen synergistischen positiven Effekt durch die vielen Stoffe zusammen.

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Zusammenfassung

Liposomales CBD Öl von Hempamed könnte genau dann eine Alternative sein, wenn normales CBD Öl bei Ihnen nicht angeschlagen hat, oder wenn Sie gleich auf ein CBD Präparat setzen wollen, das bioaktiver ist und vom Körper besser aufgenommen wird.

  • Liposomales CBD
  • Ergänzt Epilepsie-Behandlung
  • Qualität aus Deutschland
  • Rücksprache mit Arzt erforderlich

Hempamed aus dem Allgäu haben ihren USP gesetzt: die Produktion aus einer Hand, aus dem deutschen Allgäu heraus in die Welt. Mittlerweile arbeiten über 60 Mitarbeiter im jungen Unternehmen, dessen CBD Öle sich aufgrund der Qualität auch zur Anwendung gegen Epilepsie eignen können. 

Als Zusatz bietet der Hersteller auch liposomales CBD Öl, das aufgrund seiner Eigenschaften eine bessere Bioaktivität aufweisen kann und demzufolge noch besser gegen die Beschwerden helfen könnte. Ein Geheimtipp, besonders wenn Sie normales CBD Öl ohne viel Erfolg probiert haben.

CBD gegen Epilepsie Erfahrungen

Vor zehn Jahren noch waren die öffentlich zugänglichen informationen zu CBD und Epilepsie mau. Der Blick in Forschungs-Bibliotheken verrät: es gab keine Studien zu dem Thema. Ergo befasste sich die Forschung mit anderen Themen.

Doch Überlieferungen und Anekdoten haben Betroffene verschiedener Erkrankungen, die zu krämpfen führen schon viel länger dazu motiviert, Cannabinoide zur Besserung zu nutzen. Die Ironie daran: Cannabis oder Cannabinoide sind illegal und streng genommen durften die Patienten das nicht, obwohl es ihnen half.

Mittlerweile ist sehr viel passiert. Die Anzahl der Forschungsarbeiten zum Thema CBD und Epilepsie wuchs in den letzten Jahren exponentiell an. Viele hochkarätige Studien aus dem klinischen Umfeld haben sich mit der Wirkung von CBD bei Epilepsie beschäftigt. Diese Dynamik mündete in ausreichende Belege für die Wirkung von CBD gegen Epilepsie und letztlich die Zulassung eines rein CBD-haltigen Medikaments in den USA und Europa.

Was sind Epilepsien und wie entstehen sie?

Mancherorts Epilepsien genannt, bezeichnet man die Krampfanfälle der Krankheit als epileptische Anfälle oder Konvulsion. Sie sind Resultat einer nicht-übertragbaren Krankheit, die mehrere Ursachen gleichzeitig hat. Wichtig ist die Abgrenzung von anderen Erkrankungen die Krämpfe oder Ohnmacht auslösen und von Komplikationen, die durch Alkoholentzug oder Elektrolytungleichgewicht[5] entstehen.

Die Krampfanfälle der Epilepsie resultieren aus einer abnormalen Aktivität der Hirnrinde. Warum die Hirnrinde übermäßige neuronale Aktivität zeigt bleibt in den meisten Fällen jedoch unbekannt, also idiopathisch. Bei einem kleinen Teil der Betroffenen spielen Geburtsfehler oder Mutationen in den Genen eine Rolle. In anderen Fällen ist Epilepsie eine Folge von Vorerkrankungen wie Schlaganfall, Traumen oder Tumoren des Gehirns. Insofern andere Ursachen ausgeschlossen werden können wird Epilepsie diagnostiziert und in der Regel medikamentös behandelt.

CBD bei Epilepsie: Wie könnte der Pflanzenextrakt wirken?

Pflanzenextrakt aus Hanf oder Cannabis enthält alle Stoffe, die in der Pflanze vorkommen. Darunter befinden sich Terpene, Chlorophyll oder die bekannten Cannabinoide. CBD oder THC sind Teil dieser über 100 verschiedenen Cannabinoide[6].

Weil unsere Körper das sogenannte Endocannabinoid-System besitzt, wirken Phytocannabinoide aus Hanf in unserem Körper wie Botenstoffe[7]. Sie aktivieren die Rezeptoren dieses Systems, die über unseren kompletten Körper verteilt sind und besonders im Gehirn oder Darm auftreten. Auf diese Weise beeinflussen Cannabinoide viele grundlegenden Prozesse in unserem Körper[8], wie die Regulierung von Appetit, Motivation, Lernfähigkeit, Schmerzen, Entzündungen oder Immunsystem.

Auch wenn es noch zu wenig Belege für die spezielle Wirkung von CBD bei Menschen gibt, dieses System ist die Grundlage und Basis dafür, dass wir Menschen Cannabinoide als Wirkstoffe einsetzen können.

CBD Studien über Epilepsie – ist Cannabidiol ein wirksames Mittel beim Dravet Syndrom?

Lange müssen Sie nicht suchen, um Belege für die Wirkung von CBD gegen Epilepsie zu finden. Die Zulassung des Medikaments Epidiolex durch die FDA folgt einer rigorosen Evaluierung der Wirksamkeit[9]. Erst wenn diese belegt ist und der Nutzen das Risiko der Anwendung überwiegt, wird ein Medikament in der Regel zugelassen. Die Zulassung ist also der stärkste offensichtliche Beleg.

Ein Blick in wissenschaftliche Fatenbanken vervollständigt das Bild. Allein seit 2018 sind sechs verschiedene Übersichtsstudien zum Thema erschienen. Ein Teil davon beschäftigt sich mit der Effizienz[10] und Sicherheit[11] von CBD bei Epilepsy[12], der andere Teil untersucht die gemeinsame Nutzung von CBD[13] mit anderen, herkömmlichen Medikamenten[14] wie Clobazam[15]

Die Übersichtsstudien fassen Daten aus Dutzenden klinischen Studien mit Tausenden Patienten zusammen und kommen alle zum selben Schluss: CBD hilft die Anfallshäufigkeit zu reduzieren. Insbesondere bei schweren Fällen der Epilepsie, wie dem Dravet-Syndrom, hilft CBD weiter, wenn andere Medikamente versagen.

Der Blick in die Studien verrät: Ein wichtiger Schwerpunkt der aktuellen Forschung ist die gemeinsame Anwendung von CBD mit herkömmlichen Medikamenten. Denn CBD kann mit anderen Medikamenten wechselwirken und das beeinflusst Wirkung gegen Epilepsie und Nebenwirkungen gleichermaßen. 

CBD gegen Epilepsie – kann das Öl auch Kindern helfen?

Laut der Europäischen Arzneimittelagentur EMA ist Epidyolex für die Behandlung bei Patienten ab 2 Jahren zugelassen. Weitere Voraussetzungen der Anwendung sind besonders medikamentenresistente Formen der Epilepsie wie Lennox-Gastaut-Syndrom oder Dravet-Syndrom und die gleichzeitige Einnahme des herkömmlichen Medikaments Clobazam[16].

Laut Zulassung wird das CBD-Medikament ab einem Alter von 2 Jahren angewendet und ist wirksam.

CBD Öl: Dosierung bei Epilepsie

Die Dosierungen aus oben genannten klinischen Studien und der Packungsbeilage von Epidiolex unterscheiden sich deutlich von den CBD-Dosierungen in frei erhältlichen CBD-Ölen. Frei erhältliche CBD-Produkte enthalten nur einen Bruchteil dessen, was in Studien und medikamentös eingesetzt wird.

In den gesichteten klinischen Studien wurden CBD-Mengen von 5 bis 20 Milligramm je Kilo Körpergewicht und Tag eingesetzt[17]. Bei 70 Kilo Körpergewicht sind das 350 bis 1.400 mg CBD am Tag.

Die Empfehlungen der Europäischen Arzneimittelbehörde sind dazu deckungsgleich[16]. Zum Vergleich: Ein durchschnittliches CBD-Öl das Online erworben werden kann, enthält 1.000 mg insgesamt. Laut Hersteller sollen diese 1.000 mg über mehrere Wochen verteilt eingenommen werden.

Falls Sie an Epilepsie leiden sollten Sie unbedingt Ihren Arzt zu Rate ziehen und nicht auf frei erhältliche CBD-Öle setzen.

Gibt es Nebenwirkungen bei CBD und Epilepsie-Patienten?

Insgesamt kommen Forscher zu dem Schluss, dass CBD gut verträglich ist, wenig unerwünschte Nebenwirkungen zeigt und ein positives Nutzen-Risiko-Profil[11] aufweist.

 Interessant ist die Folgerung der Autoren, dass weitere Studien bei Erwachsenen und mit frei erhältlichen CBD-Produkten nötig sind, um diese Erkenntnisse weiter verallgemeinern zu können.

Wenn Nebenwirkungen auftreten, so sind das am häufigsten verringerter Appetit[17], Durchfall, Benommenheit oder erhöhte Aminotransferasen im Blutserum.

Schlussfolgerungen: Die zusätzliche Gabe von CBD führte zu einer stärkeren Verringerung der Häufigkeit von Krampfanfällen als Placebo und zu einer höheren Rate von Nebenwirkungen[17] bei Patienten mit DS, deren Anfälle durch eine gleichzeitige antiepileptische Therapie nicht kontrolliert werden konnten.

Wie angedeutet sind Wechselwirkungen mit Epilepsie-Medikamenten wie Clobazam nicht umfänglich erforscht. Das betrifft die Wirkung gegen Krampfanfälle, aber auch den Einfluss auf mögliche Nebenwirkungen[15] und Begleiterscheinungen.

Wechselwirkungen von CBD mit anderen Medikamenten

Es ist bekannt, dass CBD mit anderen Arzneimitteln interagieren kann. CBD wird über den gleichen Stoffwechselweg in der Leber verarbeitet, wie viele Medikamente. Aus diesem Grund kommt es zur gegenseitigen Beeinflussung. Zusammen mit dem Blutverdünner Warfarin beispielsweise kann CBD dafür sorgen, dass der Abbau des Blutverdünners gehemmt wird und somit den Blutspiegel des Blutverdünners erhöhen[18]. Die Folge ist ein hohes Risiko für Blutungen, das unter Umständen lebensgefährlich werden kann.

 Das Beispiel Warfarin zeigt, Sie sollten die Einnahme von CBD unbedingt mit Ihrem Arzt absprechen, falls Sie zusätzlich Medikamente einnehmen. Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und CBD können die Wirksamkeit und das Sicherheitsprofil von CBD[17] und den anderen Medikamenten drastisch verändern.

Fazit

Die Chancen sind gegeben, dass CBD langfristig ein fester Bestandteil der Behandlung von Epilepsie wird. Es ist gut verträglich, wirkt zusammen mit herkömmlichen Medikamenten und kann dann weiterhelfen, wenn andere Mittel versagen.

Aktuelle Forschung konzentriert sich auf die Wechselwirkung von CBD mit anderen Epilepsie-Medikamenten und wie diese die Wirksamkeit und Sicherheit der Einnahme beeinflussen.

Frei erhältliche CBD-Produkte sind weitaus niedriger konzentriert, als CBD-Medikamente gegen Epilepsie, auch die meisten Studien nutzten sehr hohe Konzentrationen. Falls Sie an Epilepsie erkrankt sind und CBD nutzen wollen, sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt.

Häufig gestellte Fragen

Kann CBD auch bei Kindern mit Epilepsie helfen?

Das CBD-haltige Medikament Epidiolex ist für Kinder ab 2 Jahren zugelassen. Das ist unter anderem dem Fakt geschuldet, dass Epidiolex kein psychoaktives THC enthält und somit nicht high macht. Viele Studien haben die Wirksamkeit von CBD bei Kindern mit schweren Epilepsie-Formen belegt.

Wo bekomme ich das CBD-Medikament?

Der einzige Weg, wie Sie dieses Medikament besorgen können, führt über Ihren Arzt. Epidiolex ist verschreibungspflichtig und wird nur für bestimmte Formen der Epilepsie verschrieben. Am besten besprechen Sie die Einzelheiten mit Ihrem Arzt und lassen sich professionell beraten.

Warum ist CBD legal?

CBD war nicht immer frei erhältlich. Erst seit einigen Jahren erlaubt die EU den Anbau und Vertrieb von Hanfprodukten aus Sorten, die weniger als 0,2 % THC enthalten[19]. Viele Hersteller bieten Laborzertifikate als Nachweis für den THC-Gehalt an.


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  1. Ghosh, S., Sinha, J.K., Khan, T., Devaraju, K.S., Singh, P., Vaibhav, K. and Gaur, P. (2021). Pharmacological and Therapeutic Approaches in the Treatment of Epilepsy. Biomedicines, [online] 9(5), p.470. Available at: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8146518/ [Accessed 5 Nov. 2021].

  2. World Health Organization: WHO (2019). Epilepsy. [online] Who.int. Available at: https://www.who.int/en/news-room/fact-sheets/detail/epilepsy [Accessed 5 Nov. 2021].

  3. Wang, H., Naghavi, M., Allen, C., Barber, R.M., Bhutta, Z.A., Carter, A., Casey, D.C., Charlson, F.J., Chen, A.Z., Coates, M.M., Coggeshall, M., Dandona, L., Dicker, D.J., Erskine, H.E., Ferrari, A.J., Fitzmaurice, C., Foreman, K., Forouzanfar, M.H., Fraser, M.S. and Fullman, N. (2016). Global, regional, and national life expectancy, all-cause mortality, and cause-specific mortality for 249 causes of death, 1980–2015: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2015. The Lancet, [online] 388(10053), pp.1459–1544. Available at: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5388903/ [Accessed 5 Nov. 2021].

  4. Expert Review of Neurotherapeutics. (2012). Shortcomings in the current treatment of epilepsy. [online] Available at: https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1586/ern.12.129?journalCode=iern20& [Accessed 5 Nov. 2021].

  5. Mhmedical.com. (2018). Seizures and Epilepsy | Harrison’s Principles of Internal Medicine, 20e | AccessMedicine | McGraw Hill Medical. [online] Available at: https://accessmedicine.mhmedical.com/content.aspx?bookid=2129§ionid=192531797 [Accessed 5 Nov. 2021].

  6. Cannabis, cannabinoids, and health. (2017). Dialogues in Clinical Neuroscience, [online] 19(3), pp.309–316. Available at: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5741114/ [Accessed 5 Nov. 2021].

  7. Zou, S. and Kumar, U. (2018). Cannabinoid Receptors and the Endocannabinoid System: Signaling and Function in the Central Nervous System. International Journal of Molecular Sciences, [online] 19(3), p.833. Available at: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5877694/ [Accessed 5 Nov. 2021].

  8. Wu, J. (2019). Cannabis, cannabinoid receptors, and endocannabinoid system: yesterday, today, and tomorrow. Acta Pharmacologica Sinica, [online] 40(3), pp.297–299. Available at: https://www.nature.com/articles/s41401-019-0210-3 [Accessed 5 Nov. 2021].

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Sebastian Steinemann acquired a Ph.D. in molecular biology and quantitative genetics. He worked in science and authored several articles published in peer-reviewed scientific journals. Sebastian specializes in science journalism and evidence-based information in health, medicine and nutrition.

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