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CBD Öl Nebenwirkungen und Wechselwirkungen (Update 2022)

Sebastian Steinemann (1)

Aktualisiert am - Geschrieben von

CBD Öl Nebenwirkungen

Öle mit dem Hanf-Wirkstoff Cannabidiol, abgekürzt CBD, sind sehr beliebt, und legal bis zu einem Anteil von 0,2 % THC. Ein Grund für die Beliebtheit ist das breite Anwendungsgebiet der CBD Produkte: Menschen nutzen den Stoff aus der Hanfpflanze für allerlei Beschwerden. Ein weiterer Grund ist, dass es nicht psychoaktiv wirkt, wie das illegale THC. Zudem ist das Risiko für CBD Öl Nebenwirkungen oft geringer als bei der Einnahme von herkömmlichen Medikamenten.

Dennoch gilt, ganz ungefährlich ist Cannabidiol nicht. Besonders frei erhältliches CBD Öl kann bedenkliche Nebenwirkungen entfalten und zu lebensbedrohlichen Wechselwirkungen mit Medikamenten führen. Wir klären detailliert über mögliche Risiken bei der Einnahme von CBD auf. Und was sie tun können, um das Risiko zu minimieren.

Was ist CBD?

Cannabidiol oder CBD ist ein Cannabinoid, einer der vielen Wirkstoffe, die in Hanf oder der Cannabis Pflanze vorkommen. Vorweg: Hanf und Cannabis bezeichnen dieselbe Pflanze. Rechtlich und umgangssprachlich meint Hanf oder Nutzhanf in Deutschland Sorten, die nicht mehr als 0,2 % THC enthalten. Daher dürfen diese in Deutschland auf dem Feld angebaut werden.

Botanisch gehören Nutzhanf-Sorten der Art Cannabis sativa an. Die Art Cannabis indica hingegen gehört ebenfalls zu Hanf, findet aufgrund ihres höheren Harz- oder THC-Gehalts meist Anwendung als Pflanze für Drogen und Arzneimittel. Die in diesem Beitrag diskutierten Wirkungen und Nebenwirkungen beziehen sich also auf die Cannabinoid-Zusammensetzung des Nutzhanf, der keine nennenswerten Mengen THC enthält.

Hat CBD Öl Nebenwirkungen?

Die CBD Wirkung beruht auf der Interaktion mit dem sogenannten Endocannabinoid-System. Dieses Netzwerk aus Rezeptoren ist über den ganzen Körper verstreut und ist ein Teil des Nervensystems[1]. Sogenannte Endocannabinoide, Moleküle die unser Körper selbst produziert, sind die Botenstoffe, die an diese Rezeptoren andocken. Damit reguliert unser Körper Angelegenheiten des Immunsystems, Entzündungsgeschehen, Schmerzweiterleitung und vieles mehr.

Gut verträgliche Anwendung, aber es kann Nebenwirkungen geben

Cannabinoide wie Cannabidiol aus Hanf haben eine molekulare Struktur, die den körpereigenen Endocannabinoiden sehr ähnlich ist. Daher wirken Cannabinoide auf unser Endocannabinoid-System. Weil dieses System so weitläufig im Körper von Tieren verteilt und an sehr vielen physiologischen Funktionen beteiligt ist, kann eine ganze Bandbreite von leichten Nebenwirkungen bei der Einnahme von CBD auftreten.

Der wissenschaftliche Konsens ist: die verfügbaren Daten[2] aus klinischen Studien zeigen, dass CBD gut verträglich ist, relativ wenige Nebenwirkungen hat und CBD Nebenwirkungen nur selten schwer sind. Dennoch sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen von CBD nicht außer Acht lassen. Die häufigsten Nebenwirkungen, die Forscher in klinischen Studien mit CBD beobachtet haben, finden Sie nachfolgend.

Auftretende Nebenwirkungen von CBD und mögliche Behandlung

Trockener Mund

Einige Konsumenten berichten von einem trockenen Mund als Cannabisöl Nebenwirkung. Der Mund verklebt, die Zunge klebt am Gaumen und an flüssig reden ist nicht mehr zu denken. Im akuten Fall hilft natürlich trinken, am besten klares Wasser oder ungezuckerte Tees. Kurzfristig könnte die Reduzierung der Dosis zur Besserung beitragen.

Niedriger Blutdruck

CBD kann den Blutdruck senken und dadurch zu Schwindel und Kreislaufproblemen führen. Zeichen sind kalte Hände und Füße, Flimmern vor den Augen oder Schwierigkeiten bei der Konzentration. Wichtig für einen stabilen Kreislauf ist ausreichend trinken, zudem kann Bewegung helfen.

Müdigkeit und Schläfrigkeit

CBD kann zu Schläfrigkeit und Müdigkeit führen, besonders wenn Sie nicht ausgeruht sind. Ergo: Sorgen Sie dafür, dass Sie bestens erholt sind um diesen Nebeneffekt in den Griff zu bekommen. Zu hohe initiale Mengen CBD können den Effekt verstärken.

Magen-Darm-Probleme, Durchfall

Bei manchen Anwendern äußert sich eine zu hohe Dosis CBD anfangs durch Verdauungsprobleme oder Durchfall. Ganz wichtig in diese Fall: trinken Sie ausreichend. Ansonsten bleibt Ihnen nicht viel mehr übrig, als die Situation auszusitzen. Achten Sie bei der nächsten CBD Einnahme auf die passende Dosis. Eventuell hilft vorerst die Reduzierung der Menge.

Veränderter Appetit

Durch seine Eigenschaften kann Cannabidiol den Appetit dämpfen und dadurch auf das Hungergefühl wirken. In den meisten Fällen ist das nicht weiter schlimm, die meisten von uns essen nicht zu wenig. Falls Sie aber Probleme haben, generell genug zu essen, sollten Sie die Dosis anpassen.

Kann eine Wechselwirkung von CBD mit Medikamenten hervorgerufen werden?

Bevor Sie CBD Produkte aus der Hanfpflanze einnehmen, sollten Sie Wechselwirkungen mit Medikamenten ausschließen. Besonders wenn Sie an einer Vorerkrankung leiden ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie Medikamente einnehmen. In diesem Fall sollten Sie die potenzielle Interaktion der Medikamente mit CBD unbedingt mit Ihrem Arzt abklären. Denn gerade Wechselwirkungen können schnell schwerwiegend sein und schnell lebensgefährlich werden.

Im Folgenden haben wir eine Auflistung von bislang aus der Literatur bekannten Wechselwirkungen und der zugehörigen Medikamente. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Mögliche Wechselwirkungen mit CBD

Benzodiazepine[3] wie Clobazam werden beispielsweise gegen Epilepsie eingesetzt. In Untersuchungen mit CBD kam es vermehrt zu Wechselwirkungen und Nebenwirkungen, darunter auch sehr gefährlichen wie Atemdepression, Lungenentzündung oder Sedierung. Generell kann eine Verstärkung oder Abschwächung der Wirkung des Medikaments auftreten. Auch generelle Toxizität wurde beobachtet.

CBD beeinflusst die Wirkung von Blutverdünnern wie Warfarin, indem es den Verdünnungseffekt erhöht. Das bedeutet einen erhöhten INR-Wert und unter Umständen das Risiko für Komplikationen wie innere Blutungen.

Sympathomimetika[4] dienen der Gefäßverengung und kommen so zum Beispiel in Nasensprays zum Einsatz, um die Nasenschleimhaut abschwellen zu lassen und für eine freie Nase zu sorgen. Dieser Mittel haben ein relativ hohes Suchtpotential, das durch die Kombination mit CBD noch verstärkt werden kann.

Clozapin[5] oder Olanzapin werden häufig bei psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie eingesetzt. Bei der Kombination dieser Wirkstoffklasse mit CBD wurde in der Vergangenheit eine Verminderung der Wirkung der Medikamente beobachtet.

8 Ursachen für Nebenwirkungen von CBD Öl

Unerwünschte Auswirkungen sind nicht immer vermeidbar, doch es gibt einige Dinge die Sie tun können, um das Risiko für Ihre Gesundheit stark zu verringern. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Gründe für Nebenwirkungen bei der Einnahme von CBD zusammengetragen.

Zu viel Cannabidiol eingenommen

Besonders Anfänger überschätzen sich zu Beginn der Einnahme oder unterschätzen die Wirkung von CBD. Best Practice ist: in der Regel beginnen Sie mit einer sehr niedrigen Dosis, beobachten die Wirkung und ob Sie die Einnahme der CBD Produkte vertragen und erhöhen dann in kleinen Schritten zur gewünschten Konzentration.

Wechselwirkung mit anderen Medikamenten

Allgemein ist vorsicht angesagt bei Wirkstoffen und Medikamenten, die durch das Leberenzym Cytochrom P450 metabolisiert werden. Denn dieses kümmert sich auch um Cannabidiol. Dadurch kann die Einnahme von Cannabidiol die Verstoffwechslung und Wirkung dieser Substanzen und Mittel beeinträchtigen, verstärken, vermindern oder zu unerwarteten Effekten führen[6]

Unbemerkte Gesundheitsprobleme

Manche Menschen, die von CBD Nebenwirkungen berichten, hatten zuvor Gesundheitsprobleme, die sie ignoriert haben oder die ihnen nicht bewusst waren. Menschen mit Untergewicht und Problemen, ausreichend Nahrung aufzunehmen, sollten von der Einnahme appetithemmender Substanzen absehen. Ein weiteres Beispiel ist sehr niedriger Blutdruck, der sich durch die Einnahme von CBD verschlimmern kann. Lassen Sie sich im Zweifelsfall von Ihrem Arzt checken. 

Probleme mit Nieren und Leber

Leber- und Nierenprobleme sind eine wichtige Kontraindikation für die Einnahme von jeglichen Medikamenten und Wirkstoffen. Beide Organe sind zentral in der Verarbeitung und Vergiftung von eingenommenen Wirkstoffen. Vermeiden Sie CBD Nebenwirkungen durch die Abklärung mit Ihrem Arzt, falls Sie eine Geschichte von Nieren- oder Leberproblemen haben.

Schlechte Qualität oder abgelaufene CBD-Produkte

Ganz wichtig ist die Gewissheit, dass Ihre CBD Lieferung von einem vertrauenswürdigen Hersteller kommt. Im Zweifelsfall sollten Sie auf den Kauf beim CBD Händler verzichten oder mehr Informationen anfordern. Achten Sie auf ein frisches Produkt mit gültigem Haltbarkeitsdatum. Greifen Sie bestenfalls zu CBD Produkten die aus Bio-Anbau kommen und regional produziert wurden. Das kann im Zweifelsfall etwas mehr kosten, gibt Ihnen jedoch etwas mehr Sicherheit, dass die Hanfpflanzen und das CBD-Extrakt hochwertig sind – und reduziert das Risiko für unerwünschte Auswirkungen.

Allergische Reaktionen

Ein wichtiges Merkmal von allergischen Reaktionen ist, dass sie spontan auftreten können. Erfahrungen zeigen: Niemand kann eine allergische Reaktion vorhersagen. Bei ungewöhnlichen Symptomen wie Schwellungen im Gesicht oder Rachenraum oder Hautausschlägen, beenden Sie die Einnahme und wenden Sie sich schnellstmöglich an einen Arzt.

Verunreinigungen

Wie erwähnt unterliegen CBD Produkte keiner engmaschigen, gesetzlichen Qualitätskontrolle wie Medikamente. Daher sind Verunreinigungen mit Spritzmitteln, Schwermetallen oder Bakterien keine Seltenheit[7]. Gute Hersteller lassen Ihre Chargen und Endprodukte regelmäßig auf eine ganze Palette an Verunreinigungen prüfen. Fragen Sie nach und lassen Sie sich die Labor-Zertifikate zeigen. Diese sollten am besten von externen und unabhängigen Laboren kommen. Das ist zudem der einzige Weg wie Sie die Wirksamkeit von einem frei erhältlichen Nahrungsergänzungsmittel wie CBD sicherstellen können.

Inhalation und Rauchen

Durch das Rauchen und Inhalieren gelangen zusätzliche Stoffe in die Lunge und den Kreislauf. Besonders beim Rauchen werden sehr viele Giftstoffe frei, die zu unerwünschten Beschwerden und gesundheitlichen Problemen führen können. Beim oralen Konsum nehmen Sie weniger Wirkstoff auf und dieser wird langsamer vom Körper aufgenommen. Das kann das Risiko für Nebenwirkungen verringern.

Wer sollte die Einnahme von CBD vermeiden?

Manche Patientengruppen sollten von der Einnahme von CBD absehen.

Glaukom Patienten

Die Forschung bei Glaukom ist nicht schlüssig. Es gibt Arbeiten die zeigen, dass CBD den Augeninnendruck weiter erhöhen kann – und damit die Erkrankung der Glaukom Patienten noch verschlimmern würde. Als Patient verzichten Sie für Ihre Gesundheit besser auf CBD.

Schwangere Frauen

Es gibt kaum Informationen zur Wirkung von CBD in der Schwangerschaft. Es gibt jedoch durchaus bedenkliche Berichte aus der Forschung, in welchen CBD die Entwicklung des Embryos beeinflussen konnte – auch wenn das nur in Laborversuchen und bei sehr hoher Konzentration[8] geschah. Sicherer ist der Verzicht auf die Einnahme solcher Nahrungsergänzungsmittel während der Schwangerschaft und in der Stillzeit.

Bei der Einnahme von Medikamenten

Alle Menschen die schon unter einer Vorerkrankung leiden, die die Einnahme von Medikamenten bedingt. Sollten Sie zu dieser Gruppe Menschen gehören, sollten Sie Vorsicht walten lassen. Klären Sie vor der Einnahme von CBD unbedingt mögliche Komplikationen mit Ihrem Arzt ab.

Minderjährige

Minderjährigen ist die Einnahme von CBD per Gesetz untersagt. Da Cannabinoide in das Nervensystem eingreifen, wird nur in Ausnahmefällen eine Ergänzung in der wichtigen Entwicklungsphase Heranwachsender in Erwägung gezogen.

CBD Dosierung für Anfänger

Für Anfänger empfehlen erfahrene Hersteller den Kauf von niedrig dosierten Cannabidiol-Präparaten, beispielsweise einem 5 % CBD Öl. Beginnen Sie mit ein oder zwei Tropfen täglich und steigern sie erst, wenn Sie diese Dosis ohne Probleme vertragen haben. Das ist ein guter Weg, um das Risiko für unerwünschte Effekte von Cannabinoiden wie CBD Nebenwirkungen zu senken. Denn der Körper gewöhnt sich in gewisser Weise an die Wirkstoffe, womit die Verträglichkeit zunehmen kann.

Wegen Nebenwirkungen CBD Öl meiden?

Informationen aus der Wissenschaft und auch aus Bewertungen und der Praxis zeigen, dass CBD sehr gut verträglich ist. In den allermeisten Fällen ist das Kosten-Nutzen-Profil von CBD besser, als beim herkömmlichen Medikament, das gegen dieselben Beschwerden wirken soll. Dennoch ist Cannabidiol kein Wundermittel und ebenso ein Arzneimittel, zwar nicht rechtlich, aber in Bezug auf die Wirkung. Sprechen Sie im Zweifelsfall und bei Vorerkrankungen die Einnahme mit Ihrem Arzt ab.

Frequently Asked Questions

Wann sollte man CBD Öl nicht nehmen?

Schwangeren und Minderjährigen wird von der Einnahme von CBD abgeraten. Bei Vorerkrankungen und der Einnahme von Medikamenten sollten Sie mit Ihrem Arzt Rücksprache halten.

Kann CBD eine Psychose auslösen?

Es ist bekannt, dass ein anderes Cannabinoid, THC, das Risiko für Psychosen und Schizophrenie verstärken kann. Besonders bei Kindern[9] und Jugendlichen . CBD wird in gewisser Weise eine entgegengesetzte, antipsychotische Wirkung zugeschrieben[10]. Bislang liegen keine endgültigen Informationen[11] vor.

Sind CBD Tropfen gefährlich?

CBD Tropfen gelten als sehr gut verträglich – wenn die Qualität stimmt. Das größte Risiko geht von Verunreinigungen aus, die bei frei erhältlichen Mitteln vorkommen können. Gehen Sie daher auf Nummer sicher und kaufen Sie CBD nur bei vertrauenswürdigen und transparenten Herstellern.


+ 11 quellen

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  1. Zou, S. and Kumar, U. (2018). Cannabinoid Receptors and the Endocannabinoid System: Signaling and Function in the Central Nervous System. International Journal of Molecular Sciences, [online] 19(3), p.833. doi:10.3390/ijms19030833.
  2. ‌Iffland, K. and Grotenhermen, F. (2017). An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies. Cannabis and Cannabinoid Research, [online] 2(1), pp.139–154. doi:10.1089/can.2016.0034.
  3. ‌Chesney, E., Oliver, D., Green, A., Sovi, S., Wilson, J., Englund, A., Freeman, T.P. and McGuire, P. (2020). Adverse effects of cannabidiol: a systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials. Neuropsychopharmacology, [online] 45(11), pp.1799–1806. doi:10.1038/s41386-020-0667-2.
  4. ‌Antoniou, T., Bodkin, J. and Ho, J.M.-W. . (2020). Drug interactions with cannabinoids. Canadian Medical Association Journal, [online] 192(9), pp.E206–E206. doi:10.1503/cmaj.191097.
  5. ‌NHS Choices (2022). Olanzapine – Brand names: Zyprexa, Zentiva. [online] Available at: https://www.nhs.uk/medicines/olanzapine/.
  6. ‌Antoniou, T., Bodkin, J. and Ho, J.M.-W. . (2020). Drug interactions with cannabinoids. Canadian Medical Association Journal, [online] 192(9), pp.E206–E206. doi:10.1503/cmaj.191097.
  7. ‌Montoya, Z., Conroy, M., Vanden Heuvel, B.D., Pauli, C.S. and Park, S.-H. (2020). Cannabis Contaminants Limit Pharmacological Use of Cannabidiol. Frontiers in Pharmacology, [online] 11. doi:10.3389/fphar.2020.571832.
  8. ‌Huestis, M.A., Solimini, R., Pichini, S., Pacifici, R., Carlier, J. and Busardò, F.P. (2019). Cannabidiol Adverse Effects and Toxicity. Current Neuropharmacology, [online] 17(10), pp.974–989. doi:10.2174/1570159×17666190603171901.
  9. ‌Stark, T., Di Martino, S., Drago, F., Wotjak, C.T. and Micale, V. (2021). Phytocannabinoids and schizophrenia: Focus on adolescence as a critical window of enhanced vulnerability and opportunity for treatment. Pharmacological Research, [online] 174, p.105938. doi:10.1016/j.phrs.2021.105938.
  10. ‌Boggs, D.L., Nguyen, J.D., Morgenson, D., Taffe, M.A. and Ranganathan, M. (2017). Clinical and Preclinical Evidence for Functional Interactions of Cannabidiol and Δ9-Tetrahydrocannabinol. Neuropsychopharmacology, [online] 43(1), pp.142–154. doi:10.1038/npp.2017.209.
  11. ‌Ahmed, S., Roth, R.M., Stanciu, C.N. and Brunette, M.F. (2021). The Impact of THC and CBD in Schizophrenia: A Systematic Review. Frontiers in Psychiatry, [online] 12. doi:10.3389/fpsyt.2021.694394.
Sebastian Steinemann (1)

Geschrieben von:

Sebastian Steinemann, Ph.D

Medizinisch geprüft von:

Sebastian Steinemann acquired a Ph.D. in molecular biology and quantitative genetics. He worked in science and authored several articles published in peer-reviewed scientific journals. Sebastian specializes in science journalism and evidence-based information in health, medicine and nutrition.

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