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Die 3 Besten Nootropika Supplements um Dein Gehirn Leistungsstärker zu Machen

sebastian-steinman

Aktualisiert am - Geschrieben von
Medizinisch geprüft von Kharmouche, H., MD

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  • könnte bei Demenz oder Alzheimer helfen
  • könnte alten Menschen helfen
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  • gegen Depression und Angstzustände
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  • Könnte bei Depression helfen
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Viele Menschen leiden unter fehlender Konzentration, Schwierigkeiten sich zu fokussieren und schlechtem Erinnerungsvermögen. Verantwortlich dafür können verschiedenste Umwelteinflüsse[1] wie Ernährung, Training oder Erkrankungen sein. Der wichtigste, konstante Einfluss für alle ist jedoch das Altern.

Altern geht nicht nur mit sinkenden Hormonlevels und dem Abbau funktioneller Muskulatur[2] einher, auch das Gehirn verliert an Frische – mit zunehmendem Alter verlieren wir kognitive Leistungsfähigkeit[3].

Wissenschaftler schreiben der Gehirnregion mit dem Namen Hippocampus eine tragende Rolle[4] für die kognitive Funktion, für das Lernen, Verhaltensweisen und Stimmungsregulierung zu. Mit steigendem Alter kommt es zu neurobiologischen Veränderungen im Hippocampus, wie erhöhtem oxidativer Stress, mehr Entzündungsprozessen, Veränderungen der Genexpression oder weniger synaptischer Anpassungsfähigkeit[5].

Daraus kann eine leichte kognitive Beeinträchtigung entstehen, aber auch erste Stadien von Demenzerkrankungen wie Alzheimer bringen diese Symptome von kognitiver Einschränkung[6] mit.

Nootropika supplements sind Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel, die vorteilhaft auf unsere Gehirnfunktion wirken sollen, sie werden daher auch als „Smart Drugs“ bezeichnet. Nach dem ursprünglichen, wissenschaftlichen Gedanken waren erste Nootropika dazu da, eine Demenz zu behandeln.

Heute vermarktete Nootropika supplements sollen auch gesunden und jungen Menschen zu mehr Gehirnleistung, Konzentration und Erinnerungsvermögen verhelfen. Aus diesem Grund untersuchen wir drei populäre Supplemente für ihre Tauglichkeit als Nootropika supplements und ihren Effekt auf die menschliche Gehirnfunktion und bewerten sie für ihr Potenzial, kognitive Fähigkeiten wie Konzentration bei Gesunden zu verbessern.

Nootropika supplements für dein Gehirn – unsere Analyse

Nootropika supplements ist ein schwammig definierter Begriff. Daher haben wir versucht, mit diesem Beitrag verschiedene Supplement-Klassen abzudecken, um sie für ihre Wirksamkeit zu vergleichen. Wir analysieren:

  • Ein klassisches Nootropika-Produkt mit verschiedenen Inhaltsstoffen;
  • Fischöl Präparat mit Omega-3-Fettsäuren und;
  • L-Carnitin Präparat mit ausschließlich dieser Aminosäure.

Wir testen, ob diese breitgefächerte Auswahl an Supplementen die Leistungsfähigkeit des Gehirns tatsächlich steigern kann.

Um diese Bewertung evidenzbasiert durchzuführen, orientieren wir uns an den neuesten wissenschaftlichen Übersichtsstudien zu dem Thema. Wichtig ist dabei die Güte der Daten, die Konsistenz, mit welcher ein Ergebnis in verschiedenen Studien wiederholt werden konnte oder die Relevanz für den Menschen, die bei Tierversuchen nicht gegeben ist.

Mit diesen Informationen ziehen wir ein Fazit für jedes Produkt und sprechen etwaige Empfehlungen für eine Anwendung aus. Haben sie das Potenzial die Gehirnfunktion zu verbessern?

Die Aufstellung auf einen Blick

NooCube - nootropika-supplements

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Die 3 Besten Nootropika Supplements im Vergleich für 2022

NooCube

Zusammenfassung

Insbesondere Forschung zur Zutat Bacopa gibt ernstzunehmende Hinweise darauf, dass NooCube bei gesunden und älteren Menschen die Gehirnfunktion verbessern könnte.

  • könnte Erkrankten helfen
  • könnte Älteren helfen
  • 60-Tage-Geldzurückgarantie
  • wenige Beweise für Gesunde
  • Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen
  • Verkaufsseite-Quellen nicht aussagekräftig
  • dubiose Kundenmeinungen
  • fehlende, exakte Mengenangaben

Wichtig bei der Interpretation der Studien ist folgende Differenzierung: Wirkt das Supplement bei gesunden Anwendern oder bei zuvor Erkrankten, die schon unter eine pathologischen Veränderung leiden? Die Ergebnisse von Studien mit kranken Personen haben nur sehr wenig Relevanz für Aussagen bezüglich gesunder Menschen. Demzufolge ist die Evidenz für eine kognitive Leistungssteigerung bei jungen und gesunden Menschen sehr niedrig.

NooCube wird von Wolfson Brands Limited aus Großbritannien hergestellt. Durch eine sich verstärkende Kombination von insgesamt sieben Zutaten soll NooCube Konzentration, Multitasking, oder die Gedächtnisleistung verbessern und dabei ungefährlich und effektiv sein. Laut Herstellerangabe setzt die Wirkung maximal 45 Minuten nach der Einnahme einer Dosis ein – sofortige mentale Schärfe und gesteigerte Konzentrationsfähigkeit.

NooCube enthält die Zutaten:

  • Alpha Glycerylphosphorylcholine (Alpha GPC)
  • Uncaria tomentosa (Katzenkralle)
  • Avena sativa (Haferstroh)
  • Huperzia serrata (Huperzine A)
  • Bacopa monnieri (Bacopa)
  • L-Tyrosin
  • L-Theanin

Alpha GPC wurde wissenschaftlich vor allem gegen bestehende Krankheiten wie Demenz oder Alzheimer eingesetzt. In diesen Studien[7] konnte Alpha GPV Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung helfen. Eine Metastudie weist allerdings darauf hin, dass Langzeitnebenwirkungen und Therapie-Eignung bei Erkrankten noch weiter untersucht werden müssen.

Katzenklaue konnte bei Patienten mit fortgeschrittenem Krebs die Lebensqualität steigern und Müdigkeit reduzieren[8], zudem gibt es Hinweise darauf, dass es die Rate der DNA-Reparatur steigern und entstandene DNA-Schäden schneller repariert[9].

Studie

In einer Studie mit alten Menschen mit unterschiedlichen kognitiven Fähigkeiten konnte Haferstroh Aufmerksamkeit und Konzentration nach der Einnahme[10] erhöhen. Darüber hinaus gibt es viele Studien bei Tieren, aber keine mit gesunden Menschen, die Wirksamkeit für Kognition vermuten lässt.

Eine Übersichtsstudie zur Wirkung von Huperzine A auf die kognitive Funktion bei Alzheimer-Erkrankten bescheinigt positive Effekte auf die kognitive Leistungsfähigkeit, bemängelt allerdings die schlechte Qualität der Studien und mahnt zur vorsichtigen Interpretation der Ergebnisse[11]. Eine weitere Übersichtsstudie konnte bezeichnenderweise keine geeigneten Studien für eine Bewertung[12] finden.

In einer Übersicht zu klinischen Studien am Menschen konnte Bacopa eine positive Wirkung auf die Gehirnleistung[13] zeigen, auch hier verlangen die Autoren nach mehr Forschung, um sichere Aussagen machen zu können. In einer Studie mit gesunden, älteren Menschen konnte Bacopa die Konzentration, Lernfähigkeit und Gedächtnisfunktion verbessern[14]. Eine weitere Studien-Analyse mit insgesamt 437 Probanden konnte eine verbesserte Kognition und eine verringerte Reaktionszeit für die Einnahme von Bacopa[15] bei Gesunden zeigen.

Es gibt erste Hinweise darauf, dass L-Tyrosin die kognitive Leistungsfähigkeit unter fordernden Bedingungen steigern oder sichern könnte[16]. Bislang sind die Ergebnisse aufgrund von sehr kurzen Untersuchungszeiträumen, wie einer einzigen Einnahme, kaum aussagekräftig für die Praxis.

Myprotein Omega-3-Fettsäuren

Zusammenfassung

Es ist eindeutig, dass Docosahexaensäure extrem wichtig[17] für die Entwicklung unseres Gehirns[18] ist. Kontrastierend dazu gibt es relativ wenige Belege für die positive Wirkung von Omega Fettsäuren auf das Gehirn von gesunden und gut versorgten Erwachsenen.

  • viel EPA
  • gute Kundenbewertung (4,4; 34 Kunden)
  • gegen Depression und Angstzustände
  • könnte bei früher Demenz helfen
  • wenig DHA enthalten
  • fischiger Geschmack
  • keine klassische nootropische Wirkung

Es gibt starke Evidenz, dass EPA bei Depression und Angstzuständen ähnlich gut helfen kann, wie verfügbare Antidepressiva. Auch die Evidenz für die Behandlung einer frühen Demenzerkrankung ist ermutigend.

Bislang ist die Rolle von Docosahexaensäure für Entwicklung des Gehirns und die Behandlung einiger Krankheiten relativ klar. Allerdings fehlen weiterhin Daten, die eine kognitive Verbesserung bei gesunden Menschen zeigen.

Myprotein ist ein führender Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln, hauptsächlich für Performance im Sport. Der Hersteller sitzt in Großbritannien und fällt durch übersichtliche Verkaufsseiten, zurückhaltende Marketingaussagen und eine direkte Bewertungsmöglichkeit durch Kunden positiv auf.

Das Nahrungsergänzungsmittel enthält 760 mg Omega-3-Fettsäuren je Softgel-Kapsel, aufgeteilt in 530 mg Eicosapentaensäure (EPA), 90 mg Docosahexaensäure (DHA) und 140 mg andere Omega-3-Fettsäuren.

Depression oder Angstzustände können permanenten Einfluss auf die geistige Leistungsfähigkeit nehmen. In diesem Gebiet kann Omega-3 helfen.. Laut Forschung kann Omega-3, insbesondere EPA, Depressionen[19], Angstzuständen  und anderen Störungen vorbeugen oder die Heilung beschleunigen[20].

Die meisten Untersuchungen mit der Omega-3-Fettsäure EPA zeigten Wirksamkeit gegen Depression und Angstzustände bei der einer Einnahmemenge von 1.000 bis 4.000 mg pro Tag.

Studie

Das Gehirn hat eine einzigartige Fettsäurezusammensetzung[21] und enthält viel DHA,  im Vergleich dazu aber 300-mal weniger EPA[22] . Es steht fest, dass DHA wichtig ist für Wachstum[23] und Reifung des Gehirns im Kindesalter. Trotz dieser Erkenntnisse sind bisherige Studien auf dem Gebiet Omega-3 und kognitive Entwicklung nicht schlüssig, doch die wichtige Rolle von Docosahexaensäure für die Leistung des Gehirns wurde in verschiedenen Gebieten gezeigt. DHA ist stark konzentriert im Gehirn von Säugetieren, reguliert wahrscheinlich[24] die Durchblutung des Gehirns oder verbessert den Schutz vor Oxidation[25] im Gehirn bei Ratten.

Insgesamt gibt es Hinweise darauf, dass Omega-3 das Erinnerungsvermögen[26] oder das Gedächtnis verbessern kann. Dazu wurden DHA/EPA-Dosen von über 1.000 mg pro Tag verabreicht.

Eine Studie verglich die Wirkung von EPA und DHA und fand, dass die Wirkung auf schon beeinträchtigte Kognition und das Gedächtnis hauptsächlich von DHA ausgeht[27]. In einer weiteren Untersuchung konnte DHA alleine die Lern- und Gedächtnisfunktionen von Älteren[28] verbessern. Auch eine Übersichtsstudie kam zu dem Schluss, dass DHA für diesen Effekt[29] bei älteren Erwachsenen mit schlechtem Gedächtnis zuständig ist.

Eine systematische Übersichtsarbeit zeigte, dass die Gabe von Omega-3-Fettsäuren zu Beginn einer Alzheimer-Erkrankung, bei leichten Beeinträchtigungen der Gehirnfunktion, von Vorteil sein kann[30]. Bei gesunden, älteren Menschen, die zuvor unter keiner diagnostizierten Demenz litten, konnte Omega-3 die Gedächtnisfunktion etwas verbessern, andere Gehirnfunktionen blieben aber vom Effekt unberührt[31].

100% Acetyl-L-Carnitin Aminosäure

Zusammenfassung

Es gibt vielversprechende Erkenntnisse zu Acetyl-L-Carnitin bei Depression oder Demenz, insgesamt konnten wir wenige Belege für einen Effekt auf die Kognition finden. Insbesondere gibt es keine Belege für eine positive Wirkung bei jungen und gesunden Erwachsenen. In einer Langzeitstudie ging die Einnahme von L-Carnitin mit erhöhten Blutspiegeln von TMAO[32] einher, das mit einem höheren Risiko für Atherosklerose[33] in Verbindung gebracht wird.

  • Könnte bei Depression helfen
  • Könnte bei Demenz helfen
  • kein kognitiver Effekt bei Gesunden
  • Nebenwirkungen durch TMAO

Auch das L-Carnitin ist von Myprotein mit Sitz in Großbritannien. Es fällt positiv auf, dass Myprotein hier fragwürdige Aussagen und ungerechtfertigte „Health-Claims“ vermeidet. Laut Hersteller soll es bei den härtesten Workouts unterstützen und geeignet für jeden Fitnesstyp sein. Doch kann L-Carnitin auch als Nootropikum wirken und die Leistungsfähigkeit des Gehirns steigern?

Das Myprotein Produkt besteht aus zu 100 % aus Acetyl-L-Carnitin in Pulverform. Auch bei der Wirkung von L Carnitin ist es wichtig, zwischen dem Effekt auf kranke oder gesunde Menschen zu unterscheiden.

Eine Übersichtsstudie kam zu dem Schluss, dass keine positive Wirkung von L-Carnitin auf die geistige Leistungsfähigkeit bei gesunden, jungen Erwachsenen[34] belegt werden kann. Die Studien waren schlicht zu klein, zu kurz oder von schlechter Qualität.

Studien zur Wirkung

Für an Demenz Erkrankte gibt es hingegen erste Hinweise, dass L-Carnitin eine gewisse Relevanz bei der Behandlung haben könnte, doch auch hier sind mehr hochwertige, klinische Studien[35] vonnöten.

Eine breiter gefächerte Übersicht fand relevante Effekte für die Muskulatur, in einer enthaltenen Studie konnte die Konzentration und Gedächtnisleistung von Hundertjährigen[36] verbessert werden.

Vielversprechender sind die Ergebnisse für die Behandlung einer Depression. Hier konnte L-Carnitin die depressiven Symptome ähnlich gut verbessern, wie etablierte Antidepressiva, hatte aber weniger Nebenwirkungen[37]

Ein positiver Einfluss auf die Gehirnfunktion kann also nur selten mit einer Substanz in Verbindung gebracht werden, ist aber nicht ausgeschlossen. Generell ist es natürlich empfehlenswert nach Mitteln und Wegen zu suchen, um die Gehirnfunktion zu pflegen und so lange wie möglich funktional und leistungsfähig zu halten. Der jahrzehntelange Einfluss des Lebensstils und oben genannter Faktoren kann entscheidend für die Frage sein, wie lange das Gehirn im Alter funktioniert und wie lange man als alternde Person alleine zurechtkommt.

Wieso solltest du Supplemente für die Hirngesundheit nutzen?

Wir wissen, dass die kognitive Leistungsfähigkeit im mittleren Erwachsenenalter ihren Höhepunkt erreicht. Mit dem Alterungsprozess nimmt sie anschließend immer weiter ab: das Gehirn schrumpft, es verliert an Volumen und Gewicht[38], ist höherem oxidativem Stress[39] ausgesetzt und reichert vermehrt Schäden in der DNA[40] an. Daher verlieren wir kognitive Leistungsfähigkeit, das Risiko für Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson nimmt zu.

Vordergründig entscheidend für Gesundheit des Gehirns und gute Gehirnfunktion über das gesamte Leben sind mindestens 12 Lebensfaktoren[41]. Darunter werden Ernährung oder das Training mit kognitiven Fähigkeiten in Verbindung gebracht, viele sind jedoch noch nicht ausreichend untersucht.

Vor diesem Hintergrund muss die Wirkung von Supplementen differenziert werden. Welche Supplemente können kranken und beeinträchtigten Menschen helfen und welche Supplemente können die Gehirnfunktion, wie die Konzentration, von Gesunden verbessern?

Studien zur Wirkung

Generell gibt es mehr Literatur und Studien zur Wirkung bei bereits an Alzheimer oder Demenz Erkrankten oder zu Menschen, die schon unter einer Depression leiden. Belege für einen Effekt bei gesunden Menschen, die ihre Performance über das normale Niveau hinaus steigern wollen, gibt es insgesamt nur sehr wenige.

Viele der in diesem Bericht untersuchten Substanzen scheinen eine Rolle zu spielen in der Entwicklung von Krankheiten, die mit dem altersbedingten Abbau der Gehirnfunktion zu tun haben. Einige Wirkstoffe sind vielversprechende Kandidaten für eine spätere Behandlung, nachdem weitere, qualitative Studien durchgeführt worden sind. Dass die gleichen Wirkstoffe einen positiven Effekt auf die Gehirnfunktion von Gesunden haben, kann dadurch aber nicht abgeleitet werden und ist meist nicht geklärt.

Ein positiver Einfluss auf die Gehirnfunktion kann also nur selten mit einer Substanz in Verbindung gebracht werden, ist aber nicht ausgeschlossen. Generell ist es natürlich empfehlenswert nach Mitteln und Wegen zu suchen, um die Gehirnfunktion zu pflegen und so lange wie möglich funktional und leistungsfähig zu halten. Der jahrzehntelange Einfluss des Lebensstils und oben genannter Faktoren kann entscheidend für die Frage sein, wie lange das Gehirn im Alter funktioniert und wie lange man als alternde Person alleine zurechtkommt.

Andere Supplemente für die Hirngesundheit

Allgemein betrachtet sollte auf eine ausreichende Zufuhr aller benötigter Nährstoffe geachtet werden. Die empfohlene, tägliche Einnahme für Nährstoffe, die RDA der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, soll die Grundversorgung sichern und zudem präventiv Krankheiten vorbeugen[42]. Auch wenn wir die optimale Zufuhr vieler Nährstoffe noch nicht kennen, so ist die ausreichende Zufuhr von Nährstoffe nach der RDA erwiesenermaßen effektiv, um gegen Mangel und Krankheiten, die auch kognitiven Abbau und Leistungsverlust einschließen, zu schützen.

Soja-Isoflavone

Wenn es um einzelne Komponenten oder Supplemente geht, konnte ein Versuch zeigen, dass Soja-Isoflavone das Gedächtnis verbessern[43] können, sonst aber keinen Effekt auf die Kognition haben. Soja-Isoflavone kommen vermehrt in Sojaprodukten wie Tofu vor, werden aber auch als Supplemente in Kapselform angeboten.

Kreatin

Kreatin ist ein beliebtes Sport-Supplement, mit nachgewiesenen Effekt auf die sportliche Leistungsfähigkeit[44] unter hoher Belastung, wie Widerstandstraining[45]. Es gibt auch Hinweise, dass Kreatin das Kurzzeitgedächtnis und logisches Denken[46] bei jungen, gesunden Erwachsenen verbessern kann. Kreatin gilt als sicher, kann günstig als Monohydrat erworben werden und könnte einen Nutzen für Menschen mit höheren Anforderungen[47] haben.

Häufig gestellte Fragen

1. Sind Nootropika sicher?

Wie viele Nahrungsergänzungsmittel werden auch Nootropika supplements mit häufig übertriebenen Marketingbehauptungen und ungerechtfertigten Aussagen zur Sicherheit beworben.
Die amerikanische Food and Drug Administration betont regelmäßig, dass viele Hersteller Produkte anbieten, deren Wirkung und Sicherheit nicht bestätigt[48] ist. Viele Hersteller geben nicht einmal die exakten, enthaltenen Wirkstoffmengen an. 

2. Können Nootropika supplements bei Depressionen helfen?

Es gibt Wirkstoffe, die bei Depression helfen können, allen voran die Omega-3-Fettsäure Eicosapentaensäure ist vielversprechend. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann Eicosapentaensäure Betroffenen mit depressiven Symptomen oder Angstzuständen ähnlich gut helfen, wie pharmazeutische Antidepressiva und führt dabei zu deutlich weniger Nebenwirkungen.

3.  Wie viele Nootropika supplements gibt es?

Wenn Nootropika definiert werden als Substanzen, die Gedächtnis-Leistung, Kreativität oder Motivation steigern können, dann gibt es beinahe unzählige Nootropika supplements. Denn letztlich gibt es sehr viele Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe oder pharmazeutisch hergestellte Wirkstoffe, die im Körper mit der Steuerung dieser Effekte zu tun haben. Allerdings ist unser Wissen insgesamt noch sehr begrenzt. Hersteller versuchen, die vielversprechendsten herauszupicken und zu vermarkten, meist gibt es jedoch (noch) keine ausreichenden Informationen.  


+ 48 sources

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  5. Bettio, L.E.B., Rajendran, L. and Gil-Mohapel, J. (2017). The effects of aging in the hippocampus and cognitive decline. Neuroscience & Biobehavioral Reviews, [online] 79, pp.66–86. Available at: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28476525/ [Accessed 20 Jul. 2021].
  6. Kirova, A.-M., Bays, R.B. and Lagalwar, S. (2015). Working Memory and Executive Function Decline across Normal Aging, Mild Cognitive Impairment, and Alzheimer’s Disease. BioMed Research International, [online] 2015, pp.1–9. Available at: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26550575/ [Accessed 20 Jul. 2021].
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Geschrieben von:

Steinemann, S., Ph.D

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Sebastian Steinemann acquired a Ph.D. in molecular biology and quantitative genetics. He worked in science and authored several articles published in peer-reviewed scientific journals. Sebastian specializes in science journalism and evidence-based information in health, medicine and nutrition.

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