CBD & Diabetes: Erfahrungen, Dosierung & Kaufen 2024

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Bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) handelt es sich um eine Erkrankung des Stoffwechsels, die häufig auftritt. Dabei kann man unter anderem zwischen zwei Hauptarten von Diabetes unterscheiden. Typ 1 Diabetes betrifft in den meisten Fällen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Die Ursache liegt hier bei einer autoimmunerkrankung, die die Zellen angreift, die für die Produktion von Insulin verantwortlich sind. Diabetes Typ 2 hingegen findet man in dem meisten Fällen bei Erwachsenen, da Diabetes Typ 2 altersbedingt auftritt. Meistens bekommen Menschen nach dem 40. Lebensjahr diese Erkrankung. 

Laut RKI wurde bereits bei 7,2 Prozent der Erwachsenen[1] im Laufe ihres Lebens eine Form von Diabetes entdeckt. Doch dazu kommen auch noch etwa 2 Prozent der Erwachsenen, bei denen man von einem unentdeckten Diabetes ausgehen kann. Ein Anteil von etwa 90 Prozent aller Erkrankungen entspricht dem Typ 2. Wird die Erkrankung nicht erkannt, kann dies schwere Folgen haben.  Erkrankungen wie Erblindung, Schäden an den Nieren oder Amputationen gehören zu den möglichen Folgen für Patienten.

CBD bei Diabetes – Unterstützung bei der Behandlung der Krankheit

Menschen mit Diabetes leiden oft unter enormen Einschränkungen im Alltag. Betroffene müssen im schlimmsten Fall selbst Insulin zuführen, da der eigene Körper den Blutzuckerspiegel selbst nicht mehr gesund regulieren kann. Dafür verantwortlich ist die Bauchspeicheldrüse, die normalerweise Insulin produzieren muss, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Patienten mit Diabetes müssen oft eine Reihe von medikamenten einnehmen, um die Krankheit zu behandeln. Chronische Entzündungen und vor allem eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse können den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. 

In diesem Artikel wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, ob die Nutzung von CBD bei Diabetes dabei helfen könnte, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Aufgrund der Tatsache, dass Cannabidiol über entzündungshemmende Eigenschaften verfügt, kann man von der Annahme ausgehen, dass die Verwendung von CBD nützlich sein könnte. Eine Labor-Studie[2] aus dem Jahr 2009  hat gezeigt, dass CBD mit seinen entzündungshemmenden Eigenschaften das Auftreten von Diabetes reduzieren konnte. Trotzdem muss es noch weitere Studien geben, die die Wirkung von CBD in dieser Hinsicht bestätigen.

CBD und Diabetes: Erfahrungen, Dosierung & Kaufen

Die Erfahrungen von Nutzern bei der Anwendung von CBD fallen in dem Fall gemischt aus. In Bezug auf Diabetes und CBD gibt es noch nicht allzu viele Erfahrungen. Das liegt daran, dass man CBD und seinen Effekt  nicht mit einer möglichen Verbesserung von Diabetes in Verbindung bringt. Im Allgemeinen wird CBD eher angewendet, wenn Kunden sich entspannen oder besser schlafen wollen. Auch im Falle von starken Schmerzen wie zum Beispiel chronischen Schmerzen wird CBD verwendet, da es laut Erfahrungen der Nutzer in solchen Fällen helfen kann. In Bezug auf die Behandlung von solchen Beschwerden gibt es aber noch nicht genug stichhaltige Studien, die einen solchen effekt nachweisen können.

Die Dosierung erfolgt im Fall von CBD-Öl über eine kleine Pipette, die sich am Verschluss der Flasche befindet. Wenn man auf die Pipette drückt und sie in das CBD-Öl taucht, kann man sie durch den Unterdruck aufziehen und sie füllt sich mit dem Öl. In Bezug auf die Menge sollte man die Empfehlungen des jeweiligen Herstellers befolgen und sich mit dem Arzt absprechen. Zudem sollte man stets mit einer kleinen Dosis beginnen und sich dann langsam steigern. 

Kaufen kann man CBD-Öl in einigen ausgewählten Drogerien oder Apotheken. In den meisten Fällen kann man die Öle aber auch online auf den Seiten der Hersteller bestellen. Zudem gibt es viele CBD-Shops online, die ebenfalls eine Vielzahl verschiedener CBD-Produkte anbieten.

Das Krankheitsbild Diabetes

Zu dem Krankheitsbild von Diabetes gehört die Unfähigkeit der Bauchspeicheldrüse, eine ausreichende Menge an Insulin zu produzieren, um den Blutzuckerspiegel ausreichend zu senken. Des Weiteren kann auch eine sogenannte Insulinresistenz Teil der Erkrankung sein. Bei einer Insulinresistenz sprechen die jeweiligen Rezeptoren nicht mehr an und der Körper interagiert nicht mehr effizient mit dem Insulin. Als Folge kann der Diabetiker unter starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels leiden. Der Blutzucker steigt dann auf ein gefährliches Niveau an.

Steigt der Blutzucker zu stark an, kann dies zu einer Überzuckerung führen. Worauf der Körper anfangs mit einer Überproduktion von Insulin reagiert, welches wiederum keine effizienz mehr hat, so gerät der Körper in einem Teufelskreis, was zu einer Erschöpfung der Insulinproduktion führt  und der Diabetiker muss selbst dazu beitragen, den Spiegel zu regulieren, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genug produziert. Wird bei der Behandlung zu viel Insulin eingenommen, kann es zu einer ebenfalls gefährlichen Unterzuckerung kommen. Bei dem Typ 2 Diabetes kann das Insulin nicht genug Glukose verwerten. 

Typ 2-Diabetes

Es gibt viele Typen von Diabetes, darunter zwei Haupttypen. Bei Typ 2 Diabetes handelt es sich um eine Form, die durch eine sogenannte Insulinresistenz der Zellen hervorgerufen wird. Diese Form[3] der Zuckerkrankheit sorgt dafür, dass die Zellen des Körpers der Patienten weniger empfindlich gegenüber Insulin sind. Zu einer der Ursachen gehört außerdem eine jahrelange übermäßige Produktion von Insulin, da mit der Ernährung zu viel Zucker über lange Zeit eingenommen wurde. 

Aufgrund dieser hohen Beanspruchung der Zellen wurden diese mit der Zeit weniger effektiv. Diese Form von Insulin baut sich meistens über einen langen Zeitraum aufgrund von hohem Zuckerkonsum auf. Ein Übergewicht, Entzündungen  und mangelnde Bewegung begünstigen diese Entwicklung. Da dieser Lebensstil mittlerweile verbreitet ist, leiden zunehmend jüngere Menschen ebenfalls an dieser Form von Diabetes, da er das Risiko erhöht.

Typ 1-Diabetes

Cannabidiol veranlasst den Körper, Botenstoffe freizusetzen, die beruhigend und ausgleichend wirken. Außerdem beeinflusst es viele Stoffwechselvorgänge.Typ 1 Diabetes kommt zustande, wenn der Körper nicht mehr genug Insulin produziert. Es handelt sich um einen absoluten Mangel an Insulin, da die Zellen bei einem Diabetiker der Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr  produzieren. Diese Form von Diabetes Typ 1 beginnt meistens schon bei Kindern und Jugendlichen. Bisher ist Diabetes Typ 1 noch nicht heilbar. Daher müssen Patienten mit Diabetes Typ 1 ihr Leben lang selbst Insulin spritzen, um den Blutzuckerspiegel nach der Aufnahme von Zucker zu regulieren. Ist der Blutzucker erhöht oder zu niedrig, kann dies ansonsten gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Cannabidiol veranlasst den Körper, Botenstoffe freizusetzen, die beruhigend und ausgleichend wirken. Außerdem beeinflusst es viele Stoffwechselvorgänge.

CBD bei Diabetes Typ 1 und Typ 2: Wie wirkt Cannabidiol?

Ob Menschen mit Diabetes CBD-Öl nutzen sollten, um mit der Wirkung Diabetes zu behandeln, muss noch durch Studien belegt werden. CBD-Öl kann mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System[4] und den entsprechenden Rezeptoren interagieren. Eine Studie hat gezeigt, dass das Cannabidiol in CBD-Öl mit dem Endocannabinoid-System wirkt. Das Endocannabinoid-System ist mit dem zentralen Nervensystem verbunden. Dieses ist unter anderem für die Regulierung von Schmerzen und Schlaf sowie Entspannung verantwortlich.

Aufgrund dieser Eigenschaften sagen viele Nutzer von CBD-Öl Cannabidiol nach, dass es sogar zu einem besseren Wohlbefinden führen kann. Cannabidiol ist ein Cannabinoid, das in der Hanfpflanze enthalten ist. Das Cannabinoid soll sogar ein Potenzial dafür haben, dass es eine Entzündung im Körper hemmen kann. Dies muss aber noch weiter erforscht werden. Wenn Entzündungen der Bauchspeicheldrüse vorliegen, könnte die Wirkung von CBD helfen, diese Entzündungen zu reduzieren. Was anscheinend keine Wunderwirkung haben würde, denn bei Diabetes handelt es sich nicht immer und nicht ausschließlichum eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Bisher muss dies aber wissenschaftlich nachgewiesen werden. 

Einnahme und Dosierung von CBD

Bei der Einnahme von CBD sollte man darauf achten, was der Hersteller empfiehlt. Auch wenn CBD Potenzial bietet, ersetzt es keine Medikamente. Besonders in einem Fall wie Diabetes Mellitus sollte man daher stets einen Arzt fragen, ehe man die Behandlung von Diabetes ändert. Ob bei Diabetes CBD wirklich helfen kann, muss durch eine Vielzahl von Studien belegt werden. Möchte man die Verwendung von CBD einmal ausprobieren, sollte man sich die Tropfen unter die Zunge träufeln. Der Körper nimmt das CBD über die Mundschleimhaut auf. Für die Nutzung sollte man die Angaben des Herstellers beachten und seinen Arzt fragen.

CBD – Einnahme nur nach Absprache mit dem Arzt

Wer Medikamente für die Behandlung einnimmt, muss bei CBD-Öl in jedem Fall zunächst mit einem Arzt reden. Ob die Einnahme von CBD bei Diabetes hilft, ist bisher nicht nachgewiesen. Zudem kann die Wirkung von CBD-Öl zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten führen. Vor der Nutzung von CBD-Öl sollte man daher in jedem Fall mit einem Arzt sprechen. Da CBD-Öl beruhigend wirken kann, kann dies zum Beispiel im Fall einer Unterzuckerung gefährlich werden. Zudem muss auch die richtige Menge an Tropfen ermittelt werden. 

CBD Öl und Diabetes: Nebenwirkungen

Egal ob CBD-Öl wirkt oder nicht – es kann hier ähnlich wie Medikamente auch zu Nebenwirkungen führen. Wer CBD bei Diabetes anwenden möchte, muss daher wissen, dass das CBD-Öl einen Einfluss auf die Wirkung von anderen Medikamenten haben kann. Darauf gilt es genau zu achten, wenn die Medikamente eine wichtige Funktion erfüllen. Wechselwirkungen können den Effekt von Medikamenten verringern oder verstärken.

Bekannte Nebenwirkungen von CBD-Öl sind unter anderem ein trockener Mund, Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Sollten solche Nebenwirkungen auftreten, sollte man von einer weiteren Nutzung von CBD-Öl absehen. Zudem sollte man vor der Nutzung von CBD im Fall von Diabetes mit einem Arzt sprechen.

Was sagen Studien zu CBD bei Diabetes aus?

Die Studienlage zum Thema CBD im Zusammenhang mit Diabetes ist noch recht dünn. Bisher hat eine Studie mit Mäusen gezeigt, dass CBD ein gewisses Potenzial mit sich bringt, da es entzündungshemmend und antioxidativ wirken soll. In der Studie[5] konnte Diabetes und seine Symptome bei den Mäusen durch die Gabe von CBD verringert werden. Weiterhin hat sich bei der Recherche nach weiteren Ergebnissen gezeigt, dass neben dieser Studie noch nicht allzu viel an diesem Thema geforscht worden ist.

Allerdings hat es frühere Studien zu der Wirkweise von CBD im Allgemeinen gegeben. Hier hat sich gezeigt, dass der Körper über Rezeptoren verfügt, an die Cannabinoide wie CBD andocken kann. Über diese Rezeptoren kann CBD mit einem Teil des Nervensystems interagieren und soll so entzündungshemmende und beruhigende Eigenschaften mit sich bringen. Da Diabetes mit Entzündungen an den Zellen in Verbindung steht, könnte man daraus herleiten, dass diese Eigenschaft von CBD hilfreich dabei sein kann, den Krankheitsverlauf auf positive Weise zu beeinflussen.

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass der Wirkstoff CBD an dieser Stelle durchaus wenig Potenzial bietet. Allerdings handelt es sich um eine ernstzunehmende Erkrankung, die man nicht ohne ärztlichen Rat auf eigene Faust behandeln darf. Daher empfehlen wir in jedem Fall, zunächst einen Arzt zu fragen, ob eine Behandlung mit CBD keine Risiken mit sich bringt. Da es sich aber um einen Stoff handelt, der unter Umständen entzündungshemmend wirkt, kann es durchaus die Möglichkeit geben, dass er bei den Symptomen hilft. Wissenschaftlich erwiesen ist ein solcher Effekt aber noch nicht.

Häufig Gestellte Fragen

Was begünstigt die Bildung von Diabetes?

Übergewicht, eine ungesunde Lebensweise oder Entzündungen können laut Studien Diabetes begünstigen.

Was ist der Unterschied zwischen Typ 1 Diabetes und Typ 2 Diabetes?

Bei Typ 2 Diabetes handelt es sich um eine Insulinresistenz, sodass die Wirkung des Insulins nicht stark genug ist. Bei der anderen Form gibt es einen  absoluten Mangel an Insulin, sodass Glukose nicht verwertet wird und sich im Blut ansammelt. 


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  1. Www.rki.de. (2016). RKI – Themenschwerpunkt Diabetes mellitus. [online] Available at: https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Chronische_Erkrankungen/Diabetes/Diabetes_node.html [Accessed 29 Sep. 2021].
  2. Autoimmunity. (2021). Cannabidiol lowers incidence of diabetes in non-obese diabetic mice. [online] Available at: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08916930500356674 [Accessed 29 Sep. 2021].
  3. Bundesgesundheitsministerium. (2020). Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 | BMG. [online] Available at: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/diabetes.html [Accessed 29 Sep. 2021].
  4. Pacher, P., Bátkai, S. and Kunos, G. (2006). The Endocannabinoid System as an Emerging Target of Pharmacotherapy. Pharmacological Reviews, [online] 58(3), pp.389–462. Available at: https://pharmrev.aspetjournals.org/content/58/3/389?TB_iframe= [Accessed 29 Sep. 2021].
  5. Mattes, R.G., Espinosa, M.L., Oh, S.S., Anatrella, E.M. and Urteaga, E.M. (2020). Cannabidiol (CBD) Use in Type 2 Diabetes: A Case Report. Diabetes Spectrum, [online] 34(2), pp.198–201. Available at: https://spectrum.diabetesjournals.org/content/34/2/198.abstract [Accessed 29 Sep. 2021].
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